Freitag, 12.10.2007 – Gegen das Artensterben! Samstag, 13.10.2007
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Artensterben, blog, Zeit
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Heute schenke ich, nach knapp einem Monat Blogabstinenz, meinem Blog wieder etwas Leben. Muss ja auch mal einer was tun! Geht ja nicht, dass das Artensterben weiter so voran geht. Kürzlich habe ich irgendwo gelesen, dass die Mehrzahl aller Blogs nach 3 Monaten wieder geschlossen bzw. nicht mehr gepfelgt werden.
Da haben wir’s mal wieder. Und mein Blog gehört auch dazu? Nein, ich habe immerhin mehr als 3 Monate durchgehalten. Dafür in letzter Zeit mit mangelnder Begeisterung. Bei heute.de habe ich einen interessanten Artikel von Alfred Krüger gelesen. Der behandelt zwar hauptsächlich die enorme Abmahnwelle, die gerade über die Blogger der ersten Stunde schwappt, dennoch hat’s mir der letzte Absatz angetan, der da lautet:
>>“Vielleicht ist Bloggen halt eben doch ein Massenphänomen, das seinen Zenit überschritten hat“, heißt es im letzten Eintrag des „Germanophobia“-Weblogs. Sein Betreiber schließt seine Akte Weblog und bedankt sich bei allen, die sein Ego „mit ein paar hunderttausend Clicks“ gestreichelt hätten. Sie hätten offenbar nichts Besseres zu tun gehabt. „Oder einfach nur zu viel Zeit.“<<
Ich sag’s ja immer: Entweder habe ich keine Zeit zu bloggen oder ich habe keine Lust, mir die Zeit zu nehmen. Teufelskreis.
Montag, 14.5.2007 – Die Entdeckung der Langsamkeit Dienstag, 15.05.2007
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Crossmedial, München, Seminar, Studium, U-Bahn, Uhr, Zeit
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Übers Wochenende war ich bei einem Seminar zum Thema „Crossmediale Konzepte“ in München. Es war sehr interessant, wenngleich ich eigentlich auch schon sehr viel wusste. Ich unterschätze immernoch mein während des Studiums erworbenes Wissen, wie mir scheint. Zumindest erkannte ich vieles wieder und hatte das Meiste schon einmal gehört. Und hin und wieder habe ich mich sogar zu einer Wortmeldung hinreißen lassen. Das ist mir während meines Studiums eher selten passiert.
In München gehen die Uhren anders, in München gibt es keine Uhren. So schien es mir jedenfalls: Die S-Bahn, die mich vom Flughafen in die Stadt bringen sollte, kam zu spät, die Tram von der Journalistenakademie zum Bahnhof (dort war mein Hotel) kam zu spät, die Bahn am nächsten Morgen hin zur Akademie kam zu spät … und auch die S-Bahn, die mich sonntags von der Stadt zum Flughafen fahren sollte, kam zu spät.
Die Münchner haben Zeit – viel Zeit. Und das ist an sich ja auch nicht verwerflich, im Gegenteil, ich strebe ja selbst ein Leben am Strand an, mit viiiel Zeit zum entspannen und weniger Zeit fürs Arbeiten – das Leben der Langsamkeit sozusagen. Ob mir das auf Dauer nicht langweilig wird?! Ich fürchte schon, denn zurück in Berlin ergriff mich wieder die Hektik des morgendlichen Arbeitsweges, der Arbeit selbst (und die ist zur Zeit wirklich hektisch) und des abendlichen Nachhauseweges, während dessen man beim Ausströmen aus der U-Bahn unweigerlich auf Körperkontakt mit völlig fremden Menschen gebracht wird. Hach, schöööön.
Das „einundzwanzig“ zeigt übrigens das spektakuläre Mahl, das ER mir als Begrüßungsessen gezaubert hat: mit Kokosraspeln panierte Hühnchenbrust, hübsch geformter Reis, obenauf Paprikastreifen, Kiwi und Banane mit Mango-, Frühlingszwiebeln-, Bananen- undwasweißichnochalles-Beilage. Lecker….