Montag, 14.5.2007 - Die Entdeckung der Langsamkeit Dienstag, 15.05.2007
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Crossmedial, München, Seminar, Studium, U-Bahn, Uhr, Zeit
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Übers Wochenende war ich bei einem Seminar zum Thema “Crossmediale Konzepte” in München. Es war sehr interessant, wenngleich ich eigentlich auch schon sehr viel wusste. Ich unterschätze immernoch mein während des Studiums erworbenes Wissen, wie mir scheint. Zumindest erkannte ich vieles wieder und hatte das Meiste schon einmal gehört. Und hin und wieder habe ich mich sogar zu einer Wortmeldung hinreißen lassen. Das ist mir während meines Studiums eher selten passiert.
In München gehen die Uhren anders, in München gibt es keine Uhren. So schien es mir jedenfalls: Die S-Bahn, die mich vom Flughafen in die Stadt bringen sollte, kam zu spät, die Tram von der Journalistenakademie zum Bahnhof (dort war mein Hotel) kam zu spät, die Bahn am nächsten Morgen hin zur Akademie kam zu spät … und auch die S-Bahn, die mich sonntags von der Stadt zum Flughafen fahren sollte, kam zu spät.
Die Münchner haben Zeit - viel Zeit. Und das ist an sich ja auch nicht verwerflich, im Gegenteil, ich strebe ja selbst ein Leben am Strand an, mit viiiel Zeit zum entspannen und weniger Zeit fürs Arbeiten - das Leben der Langsamkeit sozusagen. Ob mir das auf Dauer nicht langweilig wird?! Ich fürchte schon, denn zurück in Berlin ergriff mich wieder die Hektik des morgendlichen Arbeitsweges, der Arbeit selbst (und die ist zur Zeit wirklich hektisch) und des abendlichen Nachhauseweges, während dessen man beim Ausströmen aus der U-Bahn unweigerlich auf Körperkontakt mit völlig fremden Menschen gebracht wird. Hach, schöööön.
Das “einundzwanzig” zeigt übrigens das spektakuläre Mahl, das ER mir als Begrüßungsessen gezaubert hat: mit Kokosraspeln panierte Hühnchenbrust, hübsch geformter Reis, obenauf Paprikastreifen, Kiwi und Banane mit Mango-, Frühlingszwiebeln-, Bananen- undwasweißichnochalles-Beilage. Lecker….
Samstag, 5.5.2007 - Kombinatsparty Montag, 7.05.2007
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Darmstadt, Freunde, Kombinat, Studium
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Wir waren mal wieder in Darmstadt. Ach ist das schön. Aber es war irgendwie ein eigenartiges Gefühl, in die Stadt zurück zu kommen, in der ich vier Jahre lang gelebt habe und in der noch viele Freunde wohnen - zumindest die besten.
Raus aus dem Zug, raus aus dem Hauptbahnhof - und ich wusste noch genau welche Straßenbahn wo hin fährt und welche mich zu meiner alten WG führt. Dann aber ohne Schlüssel vor der Tür zu stehen und den eigenen Namen verblasst am Briefkasten stehend vorzufinden, ist schon ein komisches Gefühl.
Auch wenn Viele etwas Anderes behaupten: Darmstadt rocks! :) Samstag abend auf in die gute alte “Goldene Krone” (VORSICHT: fürchterliche Website) zur Kombinatsparty. Viele alte Bekannte wieder treffen - aber man merkt: sonst kenn ich keinen Menschen mehr. Mein “Semester” wurde ausgetauscht.
That’s life!
P.S.: Das “einundzwanzig” dieses Abends zeigt die Buttons an meiner Jacke. Man beachte den allernigelnagelneuesten Merchandise von den unglaublichen “Inselteam Stereo“.