Freiheit statt Angst Mittwoch, 19.09.2007
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Überwachungsstaat, Demo
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Zurück aus dem Urlaub Donnerstag, 2.08.2007
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Arzt, Bänderriss, Bus, Kroatien, Sonne, Unfall, Urlaub
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Juhu, Deutschland hat mich wieder. Während es in Kroatien brennt, scheint sich hier englischer Dauerregen einzustellen. Schauderhaft. Jetzt bin ich mal leicht angebräunt und dann gibt mir das Wetter hier in Deutschland keine Chance, diese Bräune aufrecht zu erhalten. Schade.
Den Urlaub musste ich leider Gottes eine Woche zu früh beenden. Das Aussteigen aus dem Bus erwies sich eines schönen Nachmittags als Quell höchster Gefahr. Wie man am Urlaubs-”einundzwanzig” oben unschwer erkennen kann. Beim Aussteigen aus dem Bus bin ich mit dem linken Fuß umgeknickt. Das war schön. “knasckgsrgssslrriick” Da berührte nicht mehr meine Fußsohle, sondern mein Knöchel den Boden und entlockte mir einen gellenden Schrei. Sekunden später schwoll der Knöchel zu beträchtlicher Größe an und ich war auf dem Weg zum nächsten Arzt.
Wie gut, dass auf kroatischen Campingplätzen eigentlich jeder Rezeptionist deutsch oder englisch spricht. So fragte mein Krankenbusfahrer (ER) nach dem nächsten Arzt und fuhr mich sofort dort hin. Der schickte uns weiter ins Krankenhaus nach Sibenik.
Das wäre der ideale Drehort für einen Horrorfilm! Regisseure, merkt euch meine Worte! Fahrt da hin und dreht nen Gruselfilm. Dunkelgrüne Türen mit deutlichen Gebrauchsspuren (Kratzern?), abgewetzter hellgrüner Linoleumboden und verschlissene mintgrüne Wandfarbe, dazwischen nackte Betonpfeiler. Dazu kam noch, dass es draußen langsam dunkel wurde und die Beleuchtung äußerst spärlich war. Als ich vor der Radiologie auf das Röntgen meines Fußes wartete, fürchtete ich tatsächlich, gleich von lebenden Toten oder toten Lebenden begrabbelt zu werden - dabei waren’s nur die Patienten aus der Geriatrie…
Das Röntgenbild zeigte, das nix gebrochen war. Mehr wusste ich aber auch nicht, als ich mit dicker Gipsschiene und der Anweisung 7 Tage zu liegen, das Krankenhaus verlassen hatte. Der einzige Arzt, der englisch gesprochen hat, behandelte mich nur ca. 2 Minuten und ich konnte ihm leider nicht verständlich machen, dass ich am selben Fuß schon einmal einen Bänderriss hatte.
Was folgte war ein überstürztes Ende des Urlaubs und Aufbruch zurück nach Deutschland. Zurück in Berlin - irgendwann Tage später - stellte der Arzt zusätzlich zum riesigen Blauen Fleck und zur Verstauchung die Diagnose auf einen “Verdacht auf Bänder-Torsion”. Aha, einen Verdacht. Super. Bei einem schon gerissenen Band, wäre Wissen eigentlich schon seliger denn Denken. Jetzt gehe ich zur Physiotherapie, lege den Fuß hoch und schaue dem blauen Fleck beim gelb werden zu.
“Mr. Fuß” macht was mit!
Jetzt ist sie weg… Donnerstag, 5.07.2007
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Bus, Kroatien, Sonne, Urlaub
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… weg - ich fahre Freitag abend in den Urlaub und verabschiede mich für 3 Wochen aus dem verregneten Deutschland. Obwohl, hier soll’s ja auch wieder schöner werden.
Macht’s gut!
Ich mag ja Tiere Mittwoch, 30.05.2007
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Bahnhof, Dackel, Hund, Wohnung
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Jaaaa, ich weiß, lange nicht mehr geblogged/gebloggt/geblockt, aber ich hab immer noch viel um die Ohren, war über Pfingsten in Hessen und hab auch sonst wenig Lust. Immerhin hab ich jetzt auch eine neue Wohnung. Aber dazu mehr ein anderes Mal, morgen muss ich erst mal den Mietvertrag unterschreiben.
Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ist mir wieder etwas lustiges über den Weg gelaufen, bzw. gezogen worden. Ich kenne jetzt die ideale Methode um verschmutzte Bahnsteige zu reinigen. Man nehme: einen Dackel mit kurzen Beinen, ein Halsband, eine Hundeleine und einen Menschen, der die Hundeleine hält. Dann bemühe man sich darum, dass er Hund möglichst faul ist und sich nicht bewegt und ziehe den Hund an der Hundeleine über den Boden.
So habe ich das heute gesehen. Ein fauler Dackel, der an ner Leine hing und sich ungefähr drei Meter über den Boden ziehen ließ. Dann ist es Herrchen aufgefallen und nahm den armen Hund ohne Beine (die sind ja so kurz, die sieht man kaum) auf den Arm. Hätte ja auch weh tun können auf der Rolltreppe, die kurz bevor stand.
Also eigentlich mag ich ja Tiere, aber mit Dackeln konnte ich noch nie etwas anfangen. Entweder sehen sie aus wie eine Bratwurst auf kleinen Stummelbeinchen oder sie sehen aus wie eine Kratzbürste. Nein, also ein Dackelfan werde ich wohl nie.
Man muss ja auch nicht alles mögen.

