Schlafende Hunde bellen nicht Montag, 31.05.2010
Posted by zwannzig in einundzwanzig.add a comment

… von wegen! Vierbeiniger Besuch ist mal wieder zu Gast. Heute: Lana, 4 Jahre alt, Border-Collie-Schäferhund-Mix. Eine ganz schön quirlige junge Dame. Ihr Frauchen hat mir schon Angst vor der ersten Nacht mit ihr gemacht. Lana sei ungern von Frauchen getrennt und habe beim letzten Sitter die ganze Nacht gebellt, sobald das Licht ausging.
Nun, ich kann sagen: Lana bellte nicht. Na gut, nur ein Mal als im Treppenhaus das Licht anging. Sie meldet eben potentielle Eindringlinge. Blöd nur, dass das meinem Schlaf nicht gerade zuträglich war. Auch nicht, dass sie immer wieder durch die Gegend getapst ist. Klack, klack klack – Hundepfoten auf Dielenfußboden. Eigentlich ein schönes Geräusch, aber nicht nachts. Fazit: Hund war ziemlich ruhig, ich selbst hab kaum geschlafen, auch mein Mitbewohner fühlt sich gerädert – aber schön ist’s schon. Was lernen wir daraus: Lana wird – wie alle anderen vierbeinigen Gäste bisher auch – aus dem Schlafzimmer verbannt.
Schlafende Hunde gab’s beim Tatort, schlafende Hunde gab’s auch bei mir.
Zumindest ansatzweise.
Prost, Kreativität! Sonntag, 30.05.2010
Posted by zwannzig in einundzwanzig.Tags: Musik
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Ganz Deutschland sitzt gerade vor der Flimmerkiste. Ganz Deutschland? Nein, ein von unbeugsamen… ok, ok. Lassen wir das. einundzwanzig meldet sich zurück – zugegebenermaßen zur falschen Uhrzeit, aber besser als nix, oder? Während ich versuche, wieder Schwung in meinen Blog zu bekommen, läuft dann doch der Eurovision Song Contest nebenher auf meinem Netbook.
Aber geht es eigentlich nur mir so, dass sich mir die Fußnägel hochschrauben (um mal meinen alten Musiklehrer zu zitieren), wenn “unsere” liebe Lena den Mund aufmacht? Ich meine jetzt nicht stimmlich, sondern bei den Interviews. Wenn ich sie gewesen wäre, hätte ich mir zumindest mal ein paar Sätze zurecht gelegt, die ich antworten könnte, wenn man mich etwas fragt. Ok, sie ist jung, aufgeregt und das ist ja auch alles ne ganz tolle Sache, aber die Antwort “ngssk, yeah, ähm, it’s kinda … ähhh… uahhh freaky!” auf die Frage hin wie sich das momentan so anfühlt ganz vorn zu liegen (um zehn vor 12) ist irgendwie nicht das, was ich mir erhofft hatte. Mal ganz abgesehen von ihrem fragwürdigen Englisch-Akzent. Hoffentlich fangen jetzt nicht alle Deutschen an so zu sprechen…
Gut, zurück zum Thema: einundzwanzig ist zurück und geht in sich. Worüber schreiben? Die berufliche Sinnkrise? Das Jahr vor der 30? Das Haus im Grünen? Hundekekse? Brot? Tauchen? Verreisen? Sport? Musik? – was immer es wird, es wird wieder echtes einundzwanzig geben.
Tadaaaaa!