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Es lebe der Sport Donnerstag, 18.10.2007

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Ich möchte eine Lanze für den Sport brechen. Ja, im Ernst. Ich habe Gefallen an sportlicher Betätigung bekommen, die über den täglichen Gang zur U-Bahn hinaus geht. Seit geraumer Zeit laufe ich regelmäßig. [Randnotitz: Ich hasse das Wort "joggen", ich verwende lieber "laufen".]

Und das Tolle: Es macht mir richtig Spaß. Ich werde von mal zu mal besser und dank einer lieben, sportverrückten Kollegin, laufe ich inzwischen schon zwei Mal pro Woche. Einmal mit ihr nach der Arbeit und einmal am Wochenende alleine. Schon spiele ich mit dem Gedanken mich für den Halbmarathon in Berlin nächstes Jahr anzumelden. Ich entwickle Ehrgeiz für Sport. Wer hätte das gedacht.

Aber ich muss sagen, dass es stimmt was alle Sportler rauf und runter beten, man fühlt sich tatsächlich besser. Nach lockerem Laufen mit meiner Kollegin fühle ich mich immer als würde ich schweben. Wenn ich alleine laufe, bin ich erschöpfter – das liegt daran, dass man allein oft schneller läuft als zu Zweit. Nichtsdestotrotz fühle ich mich danach gut und dieses Gefühl hält auch noch den darauffolgenden Tag an. Und das ist gut, bei der schlechten Stimmung die gerade am Ort, an dem ich die meiste Zeit des Tages verbringe, herrscht.

Voller Euphorie über meine Fortschritte beim Laufen habe ich mich auf etwas eingelassen: Meine marathonerfahrene Kollegin soll mich trainieren. Das heißt, immer wenn wir zusammen laufen gibt es unterschiedliche Phasen: mal kürzere Strecken schnell, mal längere langsam, mal so schnell es nur geht. Und ich bin sehr gespannt, wie mein Körper auf dieses Training reagiert und ob ich im nächsten Jahr tatsächlich das erste Mal in meinem Leben (außerhalb von Bundesjugendspielen) eine Ziellinie beim Sport überquere.

Es dürfen Wetten abgeschlossen werden.

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