jump to navigation

Ich mag ja Tiere Mittwoch, 30.05.2007

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
Tags: , , ,
add a comment

30_05_07.jpg

Jaaaa, ich weiß, lange nicht mehr geblogged/gebloggt/geblockt, aber ich hab immer noch viel um die Ohren, war über Pfingsten in Hessen und hab auch sonst wenig Lust. Immerhin hab ich jetzt auch eine neue Wohnung. Aber dazu mehr ein anderes Mal, morgen muss ich erst mal den Mietvertrag unterschreiben.

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ist mir wieder etwas lustiges über den Weg gelaufen, bzw. gezogen worden. Ich kenne jetzt die ideale Methode um verschmutzte Bahnsteige zu reinigen. Man nehme: einen Dackel mit kurzen Beinen, ein Halsband, eine Hundeleine und einen Menschen, der die Hundeleine hält. Dann bemühe man sich darum, dass er Hund möglichst faul ist und sich nicht bewegt und ziehe den Hund an der Hundeleine über den Boden.

So habe ich das heute gesehen. Ein fauler Dackel, der an ner Leine hing und sich ungefähr drei Meter über den Boden ziehen ließ. Dann ist es Herrchen aufgefallen und nahm den armen Hund ohne Beine (die sind ja so kurz, die sieht man kaum) auf den Arm. Hätte ja auch weh tun können auf der Rolltreppe, die kurz bevor stand.

Also eigentlich mag ich ja Tiere, aber mit Dackeln konnte ich noch nie etwas anfangen. Entweder sehen sie aus wie eine Bratwurst auf kleinen Stummelbeinchen oder sie sehen aus wie eine Kratzbürste. Nein, also ein Dackelfan werde ich wohl nie.

Man muss ja auch nicht alles mögen.

Faul und fleißig, fleißig und faul Mittwoch, 23.05.2007

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
Tags: , , , ,
add a comment

17_05_07.jpg

Beim Schawarma-Mann meines Vertrauens (Revaler Straße)

18_05_07.jpg

Im Admiralspalast in der Pause während des Konzertes von Götz Alsmann. Ich bin dann auch gegangen.

„einundzwanzig“ ist gerade zu faul zu bloggen: beruflich viel um die Ohren, möchte ich die Freizeit nicht auch noch vor’m Rechner verbringen. Ok, halt, das tue ich ja dennoch! Aber: ich bin auf Wohnungssuche, Nachmietersuche, am Geldsorgen haben und mich fragen: Wann bekomm’ ich endlich mehr Geld?

Und weil ich so faul und auch noch so enorm unkreativ bin, gibt’s die letzten „einundzwanzig“s, die ich gemacht habe, jetzt in einem Beitrag und nur als Foto mit kurzem Kommentar (siehe oben).

Ich hoffe ihr nehmt’s mir nicht übel.

Gesellschaftsstudien Mittwoch, 16.05.2007

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
Tags: , , , , , , ,
add a comment

16_05_07.jpg

In Berlin lebt eine mächtige Menge Menschen. Zwei besonders eindrucksvolle Arten sind mir heute vormittag auf dem Weg zur Arbeit aufgefallen.

Typ 1 – Exzentrischer Mensch ohne festen Wohnsitz

Vor der Dönerbude Oktagon an der Warschauer Straße, Ecke Revaler Straße stehen Bierbänke und -tische. Heute morgen war es sonnig, aber frisch. Auf einer dieser Bierbänke saß ein Herr mittelspäten Alters in kurzer Hose aus hellblauem Jeansstoff, dazu trug er Goldkettchen und Badelatschen. Ach ja: Sonst trug er nichts. Die Frisur: ein ergrauter Vokuhila. Der Mann saß der Straße zugewandt da, beide Hände auf den Oberschenkeln abgestützt und lauschte dem tragbaren Radio, das vor ihm auf dem Boden stand und aus dem ein schrecklich gut gelaunter Radiomoderator gerade irgendwas von Superhelden erzählte.

Typ 2 – Eingebildete alte Schachtel
Treppabwärts am Alexanderplatz in Richtung U-Bahn lief eine gruppe Frauen um die 40 und diskutierte folgendes: „Wat haste denn da eigentlich für ne schicke Tasche, Gisela?“ .. „Die? Wart mal, wo ha’ ich die hea?“ … „Ick gloob die ha’ ick, … die ha’ ick … als es Lafayette auf gemacht hat .. wann war das? .. Vor sechs Jahren? Ja, da ha’ ick di hea!“ „Is ja’n Ding – und die hält immernoch!“ (bewundernd)

Jetzt zu Typ 2: Vor der Gruppe emsig über die Haltbarkeit von Billigtaschen diskutierender Damen lief eine ebenso alte Dame mit wasserstoffblonden Haaren, die schwarze Sonnenbrille kokett auf den Kopf gesetzt (nicht auf die Augen). Gekleidet in einer eleganten schwarzen Hose, dazu teuflisch spitz zulaufende Lacklederschuhe und ein schwarzer Nadelstreifentrenchcoat. Mehr konnte ich bis dahin nicht sehen.

Doch als diese Dame die Unterhaltung der anderen hörte, drehte sie sich, am Ende der Treppe angekommen, langsam um und blickte die Damengruppe verächtlich und spöttisch an. „Was?! Sechs Jahre die selbe Tasche? .. Armselig!“ Das hat sie nicht gesagt, aber vermutlich gedacht. Noch mehr erschrocken war ich jedoch von ihrem Gesicht, das aussah als wäre sie ein paar Mal zu viel geliftet worden – die Mimik reicht gerade noch für ein verächtliches Hochziehen der Augenbrauen und Oberlippe.. Immerhin. (Anmerkung: Typ 2 trifft inzwischen auch für einige Damen ab 15 zu.)

Wie gut, dass es in Berlin eine mächtige Menge mehr Menschen gibt, die vielleicht manchmal nicht so interessant scheinen wie Typ 1, aber viel willkommener und herzlicher sind als Typ 2 und andere Dinge im Leben schätzen, als eine Prada-Tasche zu besitzen.

Auf die Menschenmenge! *prost*

Olivenöl ist gesund Dienstag, 15.05.2007

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
Tags: , , , , , ,
2 comments

15_05_07.jpg

.. und obendrein noch lecker. Aber auch gefährlich fürs Hüftgold – oder anders: selbigem sehr zuträglich. Fett ist halt doch am Ende Fett.

Was soll’s, ich bin ein Genussmensch und da lasse ich es mir nicht nehmen mir hin und wieder mal – für meine Verhältnisse – sauteures Olivenöl vom Olivenölhändler meines Vertrauens zu bestellen und zu genießen. Es geht doch nicht über frisches Ciabatta mit Olivenöl .. und sonst nichts. Mmmmhhhh…

Das „einundzwanzig“ für Dienstag nach dem BaBePo-Training zeigt demnach auch das Ergebnis meiner Bestellung bei zait (dem Olivenölhändler meines Vertrauens): eine Olivenölprobe, bestehend aus drei 0,25 l Kanisterchen Öl aus Italien, Kreta und Spanien.

Montag, 14.5.2007 – Die Entdeckung der Langsamkeit Dienstag, 15.05.2007

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
Tags: , , , , , ,
add a comment

14_05_07.jpg

Übers Wochenende war ich bei einem Seminar zum Thema „Crossmediale Konzepte“ in München. Es war sehr interessant, wenngleich ich eigentlich auch schon sehr viel wusste. Ich unterschätze immernoch mein während des Studiums erworbenes Wissen, wie mir scheint. Zumindest erkannte ich vieles wieder und hatte das Meiste schon einmal gehört. Und hin und wieder habe ich mich sogar zu einer Wortmeldung hinreißen lassen. Das ist mir während meines Studiums eher selten passiert.

In München gehen die Uhren anders, in München gibt es keine Uhren. So schien es mir jedenfalls: Die S-Bahn, die mich vom Flughafen in die Stadt bringen sollte, kam zu spät, die Tram von der Journalistenakademie zum Bahnhof (dort war mein Hotel) kam zu spät, die Bahn am nächsten Morgen hin zur Akademie kam zu spät … und auch die S-Bahn, die mich sonntags von der Stadt zum Flughafen fahren sollte, kam zu spät.

Die Münchner haben Zeit – viel Zeit. Und das ist an sich ja auch nicht verwerflich, im Gegenteil, ich strebe ja selbst ein Leben am Strand an, mit viiiel Zeit zum entspannen und weniger Zeit fürs Arbeiten – das Leben der Langsamkeit sozusagen. Ob mir das auf Dauer nicht langweilig wird?! Ich fürchte schon, denn zurück in Berlin ergriff mich wieder die Hektik des morgendlichen Arbeitsweges, der Arbeit selbst (und die ist zur Zeit wirklich hektisch) und des abendlichen Nachhauseweges, während dessen man beim Ausströmen aus der U-Bahn unweigerlich auf Körperkontakt mit völlig fremden Menschen gebracht wird. Hach, schöööön.

Das „einundzwanzig“ zeigt übrigens das spektakuläre Mahl, das ER mir als Begrüßungsessen gezaubert hat: mit Kokosraspeln panierte Hühnchenbrust, hübsch geformter Reis, obenauf Paprikastreifen, Kiwi und Banane mit Mango-, Frühlingszwiebeln-, Bananen- undwasweißichnochalles-Beilage. Lecker….