Close your eyes and I’ll kiss you… Donnerstag, 2.11.2006
Posted by zwannzig in einundzwanzig.trackback

Tjahaaa, von welchem Lied ist diese Textzeile? Ich gebe Euch einen Tipp: Ich lies mir eben mein Gesicht bestrahlen (daher auch das Foto der Rotlichtlampe als “einundzwanzig” für heute) – und schaue, oder höre vielmehr, nebenher “A hard days night”. Ein früher Beatles-Film von 1964.
Phänomenal. Den würde ich zu gerne mal auf englisch sehen. Die deutsche Übersetzung scheint mir manchmal ein wenig zu platt bzw. nicht ganz passend. Als ich ihn das erste Mal sah, war mir das natürlich völlig egal. Da war ich so 7?! Oder 10? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls tierischer Beatles-Fan. Dank meines Vaters gehörten die Beatles zu meiner frühkindlichen Erziehung. Da hüpfte ich, lange bevor ich das erste Mal Englischunterricht bekam, Beatles-Lieder trällernder Weise durchs Wohnzimmer. Wäre interessant zu wissen, was ich mir da textmäßig so zusammengereimt habe.
Wie gerne würde ich einmal höchst persönlich einen Fuß in die Zeit setzen, in der man mehr oder weniger heimlich zu frivoler Beat-Musik die Gliedmaßen schüttelte. In kleine Clubs gepfercht, so lange, bis der kondensierte Atem von der Decke tropft. So geschehen beim legänderen Beatles-Konzert im Liverpooler Cavern Club 1961 – nachdem sie gerade aus Hamburg (!) zurückgekehrt waren. Ich glaube zumindest vor dem Cavern Club stand ich schon mal – oder war’s ein Bild im Beatles-Museum. Egal: in Liverpool war ich sicher schon.
Gliedmaßen schütteln, wilde Beats, dazu Kopfschütteln in der irgendwie ästhetischeren Art als das heute üblich ist – dieser Tage gibt’s nur noch Death-Metal-Headbanging. Kein lässiges Beat-Kopfgerüttel und die Arme in die Höhe schmeißen mehr. Ja, ich hätt’s zu gern auch mal erlebt.
Zurück zu “A hard days night”. Ein Film, der für damalige Verhältnisse wohl außerordentlich frech, peppig und total neu war. Eigentlich ein langes Musikvideo weit den Zeiten von MTV und VH-1. Ich freue mich auf den nächsten Beatles-Film-Marathon… irgendwann muss ich mir das mal antun: “A hard days night”, “Help!”, “Magical Mystery Tour”, “Yellow Submarine” und “Let it be” … Aber ich glaube nach 2 Stunden “so-bunt-bunter-gehts-gar-nicht- ich-fühl-mich-wie-während-eines-LSD-Trips-nicht-dass-ich-schon-mal- einen-erlebt-hätte”-”Yellow Submarine” ist dann auch erst mal gut. (Übrigens: der Film gilt als eines der brillantesten Filmkunstwerke dieser Zeit.)
Kampf den Blaumiesen! Wer macht mit?
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