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Pizzamode Mittwoch, 29.11.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Eben telefonierte ich mit IHM und las ihm vor, was es beim überteuerten Pizzabringdienst gerade für eine Aktionspizza gibt. Eben das habe ich fotografiert. Allerdings widerstrebt es mir, für 7,90 eine Pizza zu bestellen, die ich genauso lecker viel billiger von der Pizzeria um die Ecke haben kann.

Mein Tag heute war ein sehr entspannter, wenn man mal davon absieht, dass ich mit einem furchtbaren Kratzen im Hals aufgewacht bin, das sich hartnäckig bis jetzt hält. Irgendwie bin ich dauerkrank, kann das sein? Fällt das beim Lesen dieses Blogs schon auf? Ich hab doch ständig was, oder? Bewohnte Nebenhöhlen, schmerzende Zähne, kratzende Hälse…

Bei der Arbeit bin ich heute beispielsweise darauf gestoßen, dass Gwen Stefanie eine eigene Klamottenlinie beim Label L.A.M.B. vertreibt. Gavin Rossdales wasserstoffblonde Frau fand ich schon immer interessant – naja, ok, zugegebenermaßen erst NACH „Don’t speak“ (schauerlicher Song) – und ihren Stil mag ich besonders. Das hat mich auch dazu verleitet mal einen Blick auf die Kollektion zu werfen und tatsächlich fällt mir auf der Website doch gleich ein sehr schickes Kleid auf, das ich am liebsten sofort gekauft hätte, wenn es nicht mal eben schlappe 485 Dollar gekostet hätte. Ach ja, Jeans, die nicht mal bis an die Fesseln reichen, gibt’s da schon für günstige 245 Dollar. Männerhosen hingegen, die immerhin bis auf den Boden reichen kosten „nur“ 225 Dollar.

Jetzt drängt sich mir mal wieder die Frage auf: Wieso bezahlen Männer immer weniger? Beim Frisör, bei der Kosmetik, bei ultra coolen Gwen Stefani Designerhosen, an denen deutlich mehr Stoff dran ist als an denen für Frauen!? Wwwahhhhhaaaa… Klär’ mich mal bitte Einer auf.

Nun ja, Gwen, vielen Dank, dass Du zumindest den Versuch unternimmst, dass sich unsereiner an Deiner modischen Genialität bereichern kann, leider nur für den gut gefüllen Geldbeutel zu haben. Unsereins muss sich da wohl mit nachgekauften und á la Gwen kombinierten H&M-Teilen begnügen. Nun ja, so weit reicht die Liebe dann doch nicht.

Am Wochenende werde ich nicht bloggen können, schon ab morgen abend nicht, weil ich morgen zu meinen Eltern fahre und die Zeit dort sicher nicht mit bloggen zubringen werde. Ich versuche Montag oder Dienstag abend das Wochenende nachzuholen. Es wird sicher ein paar interessante Bilder geben.

Als’ dann! E schee woche-end.

„Haare, Haare, den ganzen Tag Haare“ Dienstag, 28.11.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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„Ich schwööhör, ich wär’ so gerne wieder Frisör..“

Heute ist das „einundzwanzig“ wieder eines mit mir drauf. Ich war beim 10-Euro-Frisör gleich nebenan und ich finde solche „Nummer ziehen und dann dran kommen“- Frisörbesuche sind ganz schön spannend. Nichts für schwache Nerven. Bei mir läuft das so ab:

Schon von draußen prüfe ich wie viele Wartende auf den schicken Lounge-Stühlen sitzen. Kaum bin ich durch die Tür geht der erste Blick auf die Nummernanzeige an der Wand. Nummer 35 ist mit Waschen dran. Fast zeitgleich ziehe ich aus der Nummernausgabemaschine (wie zum Teufel heißt dieses Ding?!) meine Fahrkarte zur besseren Frisur. Nummer 39. Na gut, Waschen geht schnell.

Dann schnappe ich mir die neueste Ausgabe des „Spiegel“ (man will ja gebildet rüberkommen und diese Frauenzeitschriften kann ich nicht ausstehen), doch anstatt sie zu lesen, schaue ich mir an wer heute so arbeitet. Der Typ, der mir bald den Kopf waschen wird, sieht nicht sehr vertrauenserweckend aus. Hoffentlich schneidet er heute nicht. Die anderen Frisörinnen und Frisöre sehen kompetent aus. Wonach ich da gehe? Nach der Frisur, nach den Klamotten und nach Gefühl. Mit jedem Besucher, der vor mit geschnitten wird sinken die Hoffnungen. Ich fiebere mit. Wer wird als nächstes von wem bedient? Schneidet der seltsame Wasch-Meister am Ende doch die Haare?

Ich bin mit waschen an der Reihe. Beim Frisör mit Glatze, Vollbart, Holzfällerhemd in Jeanshose mit braunem Gürtel. Er sieht aus wie einer von den „Village People“, nur weniger schwul. Na gut, Haare waschen kann er, ist ja nicht schwer.

Zurück auf meinem Platz und gerade dabei, mich für einen Zeitungsartikel zu entscheiden, sehe ich das Unfassbare: der Holzfäller wäscht nicht mehr, stattdessen seine Kollegin, die ich ich insgeheim schon zu meiner persönlichen Haarverschönerin erkoren hatte. Mist.

Auf der „Schneiden“-Tafel steht die Nummer 38. Der Holzfäller tritt in die Wartezone: „Hat jemand Nummer 38?“ … Schweigen … Er guckt mich aus seinen braunen Waldarbeiteraugen an. „Was hast Du denn für einen Nummer?“ .. Meint der mich? Ja, er meint mich. „39″, antworte ich. „Ok, komm mit.“ Ich schlucke.

Er legt los. Puhhh.. Und riecht nach kaltem Rauch. Bäh.. Da war der gute Lumberjack wohl eben mal draußen eine quarzen. Na, vom filigraneren Handwerk des Haare schneides scheint er trotzdem einiges zu verstehen. Ich bin zufrieden, nur mein Pony ist zu steil und kurz geraten. Wär ich doch mal besser zu Mutti gegangen.

Le Frisur!

„Schmeißt Eure Beine Weg“ Montag, 27.11.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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„Tut so, als ob ihr sie gar nicht braucht.“ Solche und ähnliche Sätze habe ich heute abend desöfteren gehört. Ich hatte wieder Jazz-Dance und unsere Trainerin versucht uns immer ganz bildhaft zu sagen was wir tun sollen. Da sollen wir mit dem Kreuzpunkt Stempel an die Wand drücken oder mit den Strahlern (die Popacken) das Publikum blenden.

Ja, es macht irre Spaß mit der Frau und ich bin immer wieder erstaunt wie anstrengend das alles ist. Jazz-Dance bringt unglaublich viel für die Haltung. Nach so einem Kurs gehe ich viel aufrechter durchs Leben. Das hält sogar noch bis zum nächsten Morgen. Leider ist dann am Abend, nach acht Stunden Bürostuhl, nicht mehr viel davon übrig.

Ich versuche allerdings daran zu arbeite und mich immer wieder selbst daran zu erinnern, mich gerade hinzusetzen bzw. meine Sitzposition öfter mal zu ändern und einfach viel mehr auf meine Haltung zu achten. Ich neige sehr zum runden Rücken. Das kombiniert mit meinem ausgeprägten Hohlkreuz sieht nicht so schön aus.

Das „einundzwanzig“ von heute abend zeigt die schöne MTV-Tasse, die ich mal von einem Kumpel geschenkt bekommen habe, aus der ich meinen Abendtee getrunken habe.

Wohl bekomm’s.

Fight – Rights – Survive Samstag, 25.11.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Kein waschechtes „einundzwanzig“, aber ein dunkles Handyfoto während der Umbaupause wollte ich dann doch nicht online stellen. Am heutigen denkwürdigen Tage gibt es ein „zweiundzwanziguhrdreiundfünfzig“. Was ihr da seht war die letzte Zugabe von meiner Offenbarung: Muse.

Ein grandioses Konzert. Nach der für meinen Geschmack eher mauen Vorgruppe „The Noisettes“ und des danach 45 Minunten Wartens ging es mit einem phänomenal gut als Opener geeigneten Song los: „Take A Bow“. Erst ganz sachte, dann richtig rein in die Saiten. Gleich danach entfleuchte mir der nächste Freudenjauchzer: „Starlight“ war an der Reihe. Ein wunderschöner Bühnenhintergrund dazu. Ganz hinten keine Lämpchen und auf der großen Leinwand noch mehr Sterne. Dann ging’s direkt über zu „Bliss“ und immer weiter, immer weiter, ein Spitzensong folgte dem anderen.

Bei „Invincible“ konnte ich mich dann endlich einmal ausruhen und einfach nur zusehen. Auf der Leinwand liefen während des ersten Teils des Stückes Videos von demonstrierenden Menschen, Menschen, die zusammen etwas bewegen wollen, ab, frei nach dem Motto: „… together we’re invincible…“. Dann, mit härterem Sound, härtere Bilder von den Demonstranten entgegen marschierenden Polizisten, Panzer, Bewaffnete, die einem Demonstrant ins Gesicht schießen.

Während des gesamten Konzertes stand ich auf den Zehenspitzen. Es wurde doch so voll, dass ich froh war, meinen Platz in der Mitte direkt neben dem Mischpult, nicht aufgegeben zu haben. Der war wenigstens 5 cm höher als der Rest des Bodens. Dennoch: ohne auf den Zehenspitzen zu stehen, habe ich fast nichts gesehen. Gott sei dank gab es links und rechts der Bühne Leinwände und teilweise wurde die Band auch direkt auf die große Leinwand als Bühnenbild projiziert. Aber irgendwie ist es nicht das selbe, wenn man die Band auf der Leinwand statt mit eigenen Augen auf der Bühne sieht.

„Supermassive Black Hole“. Komischerweise war mir in dem Moment, als ich die ersten Töne hörte und die ersten Bilder über die Leinwand huschten, sofort klar, was dort einfach abgebildet sein MUSSTE: Videospielen nachempfundene Roboterfiguren. Keine Ahnung wieso ich sofort daran dachte. Schien mir einfach passend zu dem Song.

Dann sah ich auch schon bald die großen Luftballons über den Köpfen der Menschen schweben und wusste, jetzt ist es bald vorbei. Frenetisches Gejohle und Gejuble, 5 Minuten Stille und dann gab es die Zugabe. Endlich konnte ich mich mal ein wenig bewegen. Das sich andauernd aneinander festhaltende Pärchen neben mir war gegangen. Ich glaube morgen habe ich erstens nen steifen Hals und zweitens keine Stimme mehr.

Krönender Abschluss war, nachdem ich mich die ganze Zeit danach gesehnt hatte: „Knights Of Cydonia“. Was für ein überwältigender Song, vor allem Live. Ich glaube das ist mein neuer „Tränen-in-den-Augen“-Song. Riesige Rauchsäulen auf den letzten Schlag der Melodie…

.. und aus.

Muss ich noch los werden: Matthew Bellamy in Hochform. Er war wieder phänomenal. Singen, Schreien, in der schönsten Art Klavier spielen, dann wieder zur Gitarre und wieder singen, singen, singen… Revelation.

Geschichtsstunde mal anders – „60 Jahre Deutschland“ Donnerstag, 23.11.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Heute ist „einundzwanzig“ ein exklusiver Screenshot, von einer der besten Seiten über die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die im Netz so kursiert. Na, noch tut sie es nicht, denn die Seite ist das Diplomarbeitsthema eines sehr guten Freundes. Aber sobald das gute Stück online ist, dürfen die Leser sich über spannende Artikel und interessante Zeitzeugeninterviews freuen. So macht Geschichte lesen mal wieder Spaß.

In der Schule hatte ich es nicht so mit dem Geschichtsunterricht. Alles was ich spannend fand, wurde viel zu schnell behandelt und in den höheren Stufen ging es dann nur noch um die Deutsche Geschichte – dabei hätte ich doch viel lieber noch mehr über Steinzeit und Pyramiden erfahren… nicht gleichzeitig, versteht sich.

Ein Blog zur Diplomarbeit gibt es übrigens auch. Von dort aus gelangt man auch zur „Site in Progress“ und kann sich schon mal alle Artikel und Videos anschauen und die phänomenale Navigation bewundern. :)

Ich freue mich schon auf das Endergebnis. Donnerstag in einer Woche wird abgegeben. Und ich nehme übrigens Wetten auf die Endnote an. Ich sage: 1,0.