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Fernweh Freitag, 29.09.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Juhu! Bald geht es los. Noch zwei Tage, dann fliege ich in den Urlaub. Wo es hin geht sieht man auf dem Freitags-“einundzwanzig“. Das Wetter dort ist noch gut, die Sonne scheint, es ist warm. Hoffentlich reicht’s noch zum baden.
Leider bin ich immer noch erkältet, weshalb ich den Freitag abend auch zu Hause vor dem Computer verbringe – Samstag abend geht’s dafür bei einer geführten Kneipentour durch Berlins Prenzlauer Berg. Morgen besucht nämlich meine Mutter das erste Mal Berlin mit ihren Arbeitskollegen und ich bin dabei.

Spät abends gibt es das letzte „einundzwanzig“ vor Sardinien – danach hat auch „einundzwanzig“ Urlaub. Fotos werden jedoch weiterhin um einundzwanzig Uhr geschossen. Seid gespannt was Sardinien und unser Campingplatz so her gibt. Wir werden in einem Mietwohnwagen hausen – mal sehen ob sich dutzende von Vormietern an Inneneinrichtung und Odeur bemerkbar machen.

Nach der Urlaubspause eröffne ich die neue Kategorie bei „einundzwanzig“: imausland.

Gute Reise!

Krankenbesuch Donnerstag, 28.09.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Mich hat es jetzt auch erwischt, ich bin erkältet. Nebenhöhlen, Schnupfen, Kratzen im Hals, Kopfschmerz, matschiges Gefühl im Kopf und in den Beinen. Nicht schön und muss vor allem bis Sonntag nacht weg sein – dann geht es nämlich für eine Woche in den Urlaub.

Das „einundzwanzig“ von Donnerstag zeigt das unglaublich leckere Mitbringsel des Krankenbesuchs, den ich heute von einem meiner wenigen Freunde, die in Berlin wohnen, bekommen habe. Oder besser gesagt das, was davon übrig geblieben ist: ein wenig Wasabi, Ingwer, Soja-Soße, Stäbchen, die Transportbox und das schmückende Gras aus Papier.

Sushi von meinem Lieblingssushimann gab es. Lecker und gesund. Mal sehen ob mich das bis morgen wieder genesen lässt.

Wohl bekomm’s.

Blaue Stunde Mittwoch, 27.09.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Mal wieder hat mich die deutsche Fernsehlandschaft schwer enttäuscht. Ja, mein Besuch ist inzwischen wieder abgereist und ich wollte mich vom TV berieseln lassen. Doch nichts da… es kommt zwar viel, aber im Grunde nichts.

Deswegen meine neue Lektüre: Kontaktperson von Chlodwig Poth. Ich bin sehr gespannt. Poth dürfte vielen ein Begriff aus der Neuen Frankfurter Schule sein, einer Gemeinschaft intelligenter Köpfe, die intelligente Satire zeichneten bzw. zeichnen. Hervorgegangen ist daraus beispielsweise das ‘endgültige Satiremagazin’ „Titanic“, dessen Mitbegründer unter anderem Poth war. Während meines Studiums gab es dazu mal ein tolles Projekt, nämlich die Umgestaltung der Caricatura-Seiten. Leider wurde auch hier nur für den Mülleimer produziert – unser Vorschlag ist nicht online, wie man unschwer am jetzigen Webauftritt erkennen kann.

Mein gelbes Buch „Bär gegen Hai“ habe ich abgeschlossen. Fazit: ich finds doof. Aber vielleicht verstehe ich auch einfach die tiefere Botschaft des Autors nicht. Wer weiß.

Jetzt widme ich mich jedenfalls mit großer Erwartung Poths Buch. Auch hierüber werde ich bei fortgeschrittenem Lesestadium berichten.

Los geht’s!

Dienstag, 26.09.2006 – Wunder gibt es immer wieder Mittwoch, 27.09.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Was in diesem Fall aber eher nicht zutrifft.

Dienstag abend gaben „Wunder“ im Kato-Klub ihre „Record Release Party“. Ein Wunder war an diesem Abend lediglich, dass es eine Band gibt, die fast wie „Die Ärzte“ klingt. Und das ist ein Kompliment! Das war aber nicht „Wunder“ sondern die Vorgruppe „Schalldicht“. Man möchte sie beinahe des Ärzte-Plagiats beschuldigen, denn sie waren ihnen so ungeheuer ähnlich. Verblüffend. Die beste Band des Abends. Bei dem Hauptact aber nicht weiter verwunderlich.

„Wunder“ plätscherte mittelmäßig vor sich hin. Texte á la „Wir sind wie Feuer und Benzin…“ – alles klar. Entzündet sich nur im richtigen Mischungsverhältnis?! Überhaupt ähneln die Texte denen von Schlagern, mit dem Versuch, noch eine Prise Intelligenz hinein zu packen. „Der Schatten braucht das Licht, genau so wie ich Dich..“ Solche Texte braucht das Land…

Jedem das Seine. „Wunder“ kann gefallen, mich hat die Band allerdings nicht überzeugt. Zu uncharismatisch und unsympathisch die Frontfrau, zu sehr Fahrstuhlmusik. Das Label hat es gut gemeint. Der von den wunderbaren „Wir sind Helden“ angestoßenen Welle, folgte Mittelmaß á la Juli und Silbermond und jetzt „Wunder“. Das Label hat nur nicht bemerkt, dass diese Welle bereits wieder ausläuft und sich die See beruhigt hat.

Um es mit den Worten von Günther zu sagen: „Nichts ist das neue Etwas.“

Montag, 25.09.2006 – Allerliebst Mittwoch, 27.09.2006

Posted by zwannzig in einundzwanzig.
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Ich hatte am Wochenende Besuch von zwei lieben Freunden, nennen wir sie Günther und Gabi. Was tut Frau in Berlin? Einkaufen. Und auf der Shoppingtour hat Gabi küssende Mäuse erstanden. Allerliebst.

Magnetische Kräfte lassen die Mäuse in lang anhaltendes Knutschen übergehen – ganz wie von Zauberhand. Eine Maus für Günther, eine für Gabi. Doch Günther will sie nicht.

Sowas!